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Wildwestparty auf den Spuren von Karl May – 1. Kappensitzung in Weyer

Weyer/Wilder Westen. Die Volkshalle in Weyer, von je her ein Garant für hochkarätige Aufführungen aller Art bot den soliden Rahmen für einen närrischen Ritt auf den Spuren von Karl May. Mit diesem indianischen Motto hatten die Freiwillige Feuerwehr, der RSV und der Gesangverein Weyer zur ersten Kappensitzung in diesem Jahr geladen. Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr, Erol Lintner, erfolgte der Einzug des Elferrates mit Begleitung aller Aktiven des Abends und füllte die Bühne bunt und farbenprächtig bis auf den letzten Quadratmeter. Bei der Begrüßung durch den Sitzungspräsidenten Andreas Lindemaier kam dann auch das sensationelle Bühnenbild mit Wild-West-Feeling voll zur Geltung, welches von Beate und Thorben Thorn und Ann-Kathrin Hepp in vielstündiger kreativer und farbintensiver Mühe professionell erstellt wurde. Klaus am schwarz-weissen Tasteninstrument sorgte mit dem ersten Schunkler des Abends für die Aufwärmrunde – mit Erfolg. Nach dem Auszug der Aktiven, die sich dann für ihre jeweiligen Auftritte vorbereiteten, ließen Mona Ludwig und Natalie Kahlheber-Hepp das vergangene Jahr Revue passieren. Als Weihnachtsmann und Engel „Goldlöckchen“ brachten sie die Wunschzettel der Weyerer zu Gehör – und ließen so manch illustr’re Anekdote aus dem Sack, bzw. der Postkiste. Der „Brecher Matthes“ sorgte für die nächste Stimmungsrunde am Abend mit Schlagern zum Mitsingen und Mitfeiern. Mit einem Gastgeschenk überraschte Matthias Ehrlich aus Niederbrechen den Sitzungspräsidenten – beide sind aktive Sängerkameraden im Männergesangverein Weyer. Erstmals in Weyer zu Gast als Feuerwehrkamerad der Münsterer Wehrführer Thorsten Pfaffe, der sein Florianswissen fachsicher närrisch präsentierte und sich der Gunst der Zuschauer gewiss sein konnte und dann anschließend gewissenhaft den „Brandschutzsicherheitsdienst an der Theke“ übernahm. Glitzernd, akrobatisch, romantisch, dramatisch und überraschend ging es mit der Oberbrecher Tanzgruppe „Beatbreaker’s“ weiter. Bezaubernde Kostüme, schillernde Meerjungfrauen und ambitionierte Tauchsportler vereint auf der Bühne in einem rasanten Tanzspektakel. Bettina Schröder berichtete über „Probleme in der Ehe“ und so manches wissende Schmunzeln und Raunen im Saal ließ vermuten, dass sie damit wohl nicht alleine zu sein schien. Die Thekenmannschaft der ersten Schicht des Abends eroberte mit einem „spontanen und kurzen“ Auftritt die Bühne als „Professional Fools“. Alles andere als ihr Name entführte Andi Petry als Zirkusdirektor der Gruppe „Total unkreativ“ die Zuschauer in die Zirkuswelt. Mit sportlich-anspruchsvoller Choreographie hatte sich die Crew einen artistischen zirkusreifen Auftritt erarbeitet, der mit Begeisterung gefeiert wurde. Der „waschechte Cowboy“ Pfarrer Uli Finger rappte mit seinem Sprechgesang als Cowboy und schaffte es wie auch in den Vorjahren das Publikum zum Mitmachen zu bewegen. Neu, innovativ waren in diesem Jahr die „Schlabbedancer“ mit ihrem Indianertanz. Per Beamer wurden die einzelnen Ensemblemitglieder in einem kleinen Videoeinspieler vorgestellt, bevor’s dann mit dem Häuptling vor dem Wigwam mit der Friedenspfeife weiterging und sie den Wilden Westen „livehaftig“ und mit viel Humor auf die Bühne holten. Manuel Otto und Carina Roth ließen tief blicken – in den Verlauf einer Vorstandssitzung der Feuerwehr im Nachbarort. Wortwitz und ein deftiger Schlagabtausch ließen erahnen, wie es wohl in der Sitzung ablaufen möge, wenn sich der erste Vorsitzende und die Finanzchefin des Vereins um ernste Themen disputieren mögen – aber am Ende zählt die Kameradschaft und man trinkt gemeinsam den Feierabendschoppen. Bereits aus dem Videospoiler zur diesjährigen Kappensitzungskampagne auszugsweise bekannt, freuten sich vornehmlich die weiblichen Zuschauerinnen auf den Auftritt des Männerballetts „Sixpack undercover“, welches unter der sportlich-charmanten Leitung von Sabine Lintner kernig-plüschig daherkam. Ein Fest für die Augen und Ohren waren die bunten Kostüme und martialischen Rufe, die von der Bühne durch den Saal hallten. Die Gruppe „BON“ (Band Ohne Namen“) brachte den Stimmungsbogen dann zum Glühen bevor es nach einer fünfstündigen absolut kurzweiligen und unterhaltsamen Kappensitzung ins große Finale ging. Weyer  – Kann Fasching ! Wer’s verpasst hat: Für die zweite Kappensitzung am 23. Februar sind noch Restkarten erhältlich. Sie können bei Hans Mick, Waldstraße 4 erstanden werden. Die Karten kosten je 10,- € im Vorverkauf, an der Abendkasse 12,- €. Die 2. Kappensitzung beginnt um 16.11 Uhr in der Volkshalle Weyer. Die Kampagne steht unter dem Motto: „Weyer feiert Narretei, auf den Spuren von Karl May“. Es freuen sich die aktiven Mitgliederinnen und Mitglieder vor und hinter der Bühne der Freiwilligen Feuerwehr, des RSV und des Männergesangverein.

Die Indianer der „Schlabbedancer“ zusammen mit dem Männerballett „Sixpack undercover“

Der Elferrat mit Sitzungspräsident Andreas Lindemaier vor dem Bühnenbild

 

Aufnahmen und Text: Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de

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