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Strandfeeling beim Beachvolleyballturnier

Villmarer Beachparty für den guten Zweck

Von Jürgen Weil

Walter Haas von den Villmarer Leichtathletikfreunden und die Jugendpflegerin Cornelia Döring haben mit einem Beachvolleyballturnier nicht nur einen tollen Sommerevent auf die Beine gestellt, sondern auch fast 1300 Euro für die Gießener Kinderkrebsstation Peiper eingesammelt.

„Sommer, Strand und gute Laune!“ hieß das Motto und tatsächlich sorgten bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Sonnenliegen und –schirme, Luftmatratzen, kleine Schwimming-Pools für die Jüngsten, geschmückte Tische und Bänke rund um den Beachvolleyballplatz auf der Sportanlage der Leichtathletikfreunde (LFV) für Strand-Feeling. Passend dazu die Himbeer-Wild-Berry-Coctails vom Team Linda Hetzer. Auch der Villmarer Helferkreis um Angelika Guidry unterstützte die Beachparty bei der Vorbereitung und Durchführung sowie mit Kuchenspenden. „Spaß und der gute Zweck“ standen für Turnierleiter Ingo Messinger im Vordergrund und dafür sorgten auch die Volleyballer mit ihrem stimmungsvollen Anhang.

Schon ihre Teamnamen verhießen Programm: Die „Bierstraße Weyer“, der „Gourmet-Stammtisch“ der Tells-Bells-Freunde, die „SG Münster/Oberbrechen“ oder die „Jamas Aumenau“ kämpften auch für den Ruf ihrer Ortsteile, die „Sportfreunde Lotti“, „Walters Team“ oder die „Sandrocker“ um Roland Wolf für ihre Spielführer, ebenso die „Beach Boys“, Neubürger Villmars um Yama Yousafi, oder ein Team Jugendlicher aus ehemaligen Flüchtlingsfamilien um Yasmin und Ahmad. Bunt zusammengewürfelt komplettierten „Feuer, Eis und Dosenbier“ sowie „Beach Bang Theory“ das Teilnehmerfeld. Ingo Messinger hatte sich von Volleyballtrainer Peter Kleemann aus Löhnberg Tipps für einen geregelten Turnierverlauf geholt. Und dann entwickelte sich in Gruppenspielen über jeweils 15 Minuten ein engagiertes Baggern, Pritschen, Schlagen und Schmettern. So mancher Ball wurde mit mutigen Hechtsprüngen noch aus dem Sand gefischt und anschließend vom Mitspieler auch schon mal unkonventionell über das Netz zurückbefördert.

Am Ende siegte die „SG Münster/Oberbrechen“ mit Tobias Ketter, Niklas Blecker, Jens Eller und Hartono Metternich mit 21:18 nach spannendem Spielverlauf und einem 18:18-Zwischenstand eine Minute vor Schluss gegen das Mixed-Team „Beach Bang Theory“. Sie alle und die guten Dritten „Jamas Aumenau“ (21:19 gegen „Feuer, Eis und Dosenbier“) nahmen die Pokale der LFV aus den Händen der Veranstalter in Empfang. Eine rundum sportlich faire und friedliche Veranstaltung fand ihren verdienten Applaus. „Es war kein Videobeweis nötig!“, lobte Walter Haas seinen Turnierleiter Ingo Messinger. „Das müssen wir 2019 wiederholen!“, sagte Christoph Jung vom „Gourmet-Stammtisch“ und genau das versprachen Haas und Döring, die den zahlreichen Helfern und vor allem den Sponsoren dankten. Zu ihnen zählten Sparda-Bank, Kreissparkasse Weilburg, Wolf-Immobilien und die Reflexologin Monika Müller, aber auch Zelte-Raab, Feuerwehr, DRK, Gemeinde Villmar, die Familie Haas und die Volleyballer selbst mit je fünf Euro Startgebühr. Nicht zuletzt aber auch die Besucher, die aus dem sportlichen Event am Ende eine stimmungsvolle Beachparty machten. Die Spenden und Einnahmen werden zeitnah von Walter Haas und Conny Döring dem „Elternverein für leukämie- und krebskranke Kinder Gießen e.V.“, übergeben.

Foto (Jürgen Weil): Sieger: Die drei Erstplatzierten eingerahmt von Conny Döring, Ingo Messinger (li.) und Walter Haas (re)

Während des Spiels

 

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