„Roter Feierabend“ mit dem Landtagsabgeordneten Tobias Eckert und dem Landratskandidaten Jörg Sauer

Die SPD Villmar lädt alle interessierten Bürger zum „roten Feierabend“ mit dem Landtagsabgeordneten Tobias Eckert und dem Landratskandidaten Jörg Sauer am Dienstag, den 24. Juli ab 18 Uhr in den Biergarten der Gaststätte „Zum Rathauseck“ auf dem Brunnenplatz in Villmar ein.

UFBL kritisiert ideenlose Absage: Weihnachtsmarkt soll stattfinden

Die Mandatsträger der UFBL aus der Kerngemeinde Villmar Roland Thoms, Axel Dornoff und der Beigeordnete Ulrich Aumüller kritisieren die kurzfristige  Absage des Weihnachtsmarktes durch die Gemeindeverwaltung, sprich dem  Bürgermeister. Obwohl für aufmerksame Betrachter schon sehr lange zweifelhaft gewesen sei, dass der Rathausplatz wegen der Großbaustelle hierfür genutzt werden kann, wurden keine frühzeitigen  Überlegungen für eine Standortverlagerung  angestellt. Einem Schnellschuss gleich ist der beliebte Markt dann gestern abgesagt worden. Die Gründe, insbesondere wieso der auch während der Baustelle für die Kirmes genutzte Platz „Alter Schulhof“  nicht dafür genutzt werden kann, überzeugen die UFBL- Gemeindepolitiker nicht. Des Weiteren gäbe es noch zahlreiche andere Standorte die ergebnisorientiert geprüft werden müssten z.B. auch im Bereich  des Pfarrhofes, Pfarrgarten, Peter-Paul Straße und  weitere schon öffentlich diskutierte Areale. Das Gremium Gemeindevorstand sei überhaupt nicht mit der falschen Entscheidung befasst gewesen.  Fest stehe, dass die  Ideenlosigkeit im Rathaus hiermit ihren aktuellen Höhepunkt angenommen habe.

Die Mandatsträger fordern die Absage sofort zu revidieren und  nach vernünftigen Lösungen zu suchen so dass der Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr stattfinden könne. Noch ist Zeit genug !

Finale Lösung für Villmarer Lahn-Radweg R7 angemahnt-nicht weiter “Geld in die Lahn werfen“

Die Villmarer Mandatsträger der UFBL, die Gemeindevertreter Roland Thoms, Axel Dornoff und Vorstandsmitglied Ulrich Aumüller haben beim Gemeindevorstand auf den nach ihrer Einschätzung unverantwortlichen Einsatz eines wassergebundenen Belags, der nach Regen regelmäßig Auswaschungen ausweist, die Grund für zahlreiche Radunfälle seien, hingewiesen. Anfang Juni war wieder ein Radfahrer aus Runkel deshalb gestürzt und hatte sich die Schulter verletzt. Sein E-Bike trug ebenfalls einen erheblichen Schaden davon. Dies nahmen die Mandatsträger nun zum Anlaß, für ihren Vorstoß. Dieser Zustand bestehe nun schon seit Jahren, die Kenntnis darüber auch. Man vermag zwar nicht die juristischen Konsequenz zu beurteilen, heißt es in dem Schreiben „wenn wirklich mal ein schwerer Unfall z.B. mit Querschnittslähmung erfolgen sollte“, Fakt sei aber, dass wegen der wassergebunden Decke regelmäßig Menschen gefährdet werden, was durch ein Asphaltierung abgestellt werden könnte. Allen sei bekannt, dass dieser Zustand das Ergebnis eines Kompromisses mit den Naturschutzverbänden sei, um diesen Radweg zu realisieren. Man bezweifele allerdings, ob die Güterabwägung „Unversehrtheit des Radfahrers kontra Natur“, die sich im Handeln der Gemeinde seit Jahren niederschlage, vor Gericht bestand haben würde, gerade vor dem Hintergrund der dort über die Jahre erfolgten Unfälle. Alle drei halten dies für unverantwortlich und wollen mit dem Schreiben erreichen, dass der Zustand sich endlich ändert und auch dass später niemand sagen kann, er hätte nichts gewußt.“ Sie sehen dringenden Handlungsbedarf, da es ein von der Gemeinde offiziell bezeichneter Radweg sei, für den der Marktflecken die Unterhalts- und Verkehrssicherungspflicht habe.

Ganz abgesehen von dieser Problematik werde durch die zwangsweise ständige Erneuerung der wassergebunden Decke des Weges das Geld der Bürger Jahr für Jahr verschwendet-sprichwörtlich in die Lahn gespült.