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Besuch aus Králíky/Grulich

Sogar der Himmel weinte beim Abschied der Besucher aus Králíky/Grulich

Fast 100 Personen füllten den Pfarrsaal beim Partnerschaftsabend, der traditionell den Abschluss der jeweiligen Besuchstage in Villmar und Králíky/Grulich bildet, die Essensauswahl in diesem Jahr stand unter dem Motto „Hessische Spezialitäten“.

Neu im Amt des Ersten Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins begrüßte Bernhard Gruber zu Beginn des Abends besonders den neuen Bürgermeister von Králíky, Václav Kubín, der versicherte, dass er die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Partnerstädten weiter unterstützen wolle. „Wahre Freundschaft kennt keine Grenzen und Entfernungen“, so der Bürgermeister.

Der Erste Beigeordnete der Gemeinde Villmar, Rainer Philipp, sagte in seinem Redebeitrag unter anderem, dass Europa als Schutzschild des Friedens ohne eine solche Partnerschaft nicht funktionieren könne und äußerte außerdem die Hoffnung, „dass wir diese Freundschaft in den nächsten Jahren noch weiter intensivieren können“. Als Gastgeschenk an die Gemeinde überreichte Václav Kubín dem Ersten Beigeordneten ein hölzernes Abbild der Eingangspforte zur Allee hinauf zum Muttergottesberg in Grulich.

In seiner Begrüßung ging der Erste Vorsitzende Bernhard Gruber auch auf seine seit 1996 bestehende Freundschaft mit dem damaligen Dolmetscher und heutigem Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins in Králíky Dušan Krabec ein. Sie habe sich ständig vertieft, „und hätte Karl May unsere Geschichte geschrieben“, so Gruber, „wären wir sicher schon Blutsbrüder“. Krabec dankte für die wunderschöne Atmosphäre, die immer wieder bei den Besuchstagen hier herrsche.

Als Gastgeschenk für alle Besucher aus Tschechien hatte das Vereinsmitglied Gerhard Höhler – Gruber nannte ihn „den Herrn der Steine“ – Würfel aus Sandstein gefertigt, die mit dem Ortswappen und markanten Bildmotiven aus Villmar versehen sind.

Die weiteste Anreise – außer den Gästen aus Grulich –  zum geselligen Abend hatte aus Staufenberg das Vereinsmitglied und gebürtige Grulicher Wilfried Schmied, der ehemalige Gießener Regierungspräsident, auf sich genommen.

Der „Harte Kern“ der Besucher und Einheimischen überraschte zur Mitternacht Bernhard Gruber mit einem gemeinsam gesungenen Geburtstagsständchen.

Am Nachmittag des 1. Mai waren die Freunde aus der tschechischen Partnerstadt an der König-Konrad-Halle eingetroffen. Rainer Philipp als Erster Beigeordneter der Gemeinde begrüßte in Vertretung des Bürgermeisters die Gäste aus der Partnerstadt im Foyer der Halle, das mit der deutschen und tschechischen sowie mit der Europafahne dekoriert war. Ein geschmackvoll gestaltetes Blumenbukett rundete das Gesamtbild ab.

Für die beiden Folgetage hatte der Ehrenvorsitzende des Vereins, Wolfgang Friedrich, Ausflüge mit Besichtigungen in Frankfurt und Hachenburg in gewohnter akribischer Weise ausgearbeitet. In Frankfurt standen die „Neue Altstadt“ und der Kaisersaal im Römer, beim Ausflug in den Westerwald eine Stadtführung in Hachenburg und die Abtei Marienstatt im Mittelpunkt. Der Samstag war mehr oder weniger zur freien Verfügung gedacht, einige der Gäste zog es trotz des unfreundlichen Wetters nach Limburg, ein Besuch in Wiesbaden stand auf einem anderen Wunschzettel. Dušan Krabec und Jiří, ein Jugendlicher aus Králíky, halfen beim Herrichten des Pfarrsaals für den abendlichen Partnerschaftsabend.

Beim Abschied an der König-Konrad-Halle – sogar der Himmel weinte – stimmten die Villmarer das auch am Partnerschaftsabend gesungene und mittlerweile so beliebte „Als Freunde kamen wir, als Freunde gehen wir“ an, und es machte allenthalben das Versprechen die Runde, sich im nächsten Jahr wieder zu treffen – dann in Králíky/Grulich.

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