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Aumenauer Adventszauber überzeugt – 1. Aumenauer Plätzchenkönigin gekürt

Das Wetter meinte es am 3. Adventswochenende dann doch recht gut mit Aumenau: Nach zwei kalten und trockenen Tagen zeigte sich der Aumenauer Adventszauber mit seinen liebevoll geschmückten Buden am Sonntagmorgen wie mit Puderzucker bestäubt. Genau das richtige Ambiente für das Event des Tages: der Krönung der ersten Aumenauer Plätzchenkönigin.

Die Idee zu diesem Wettbewerb kam Marktorganisator Andreas Städtgen vor einigen Wochen: „Es gibt hunderte Weinköniginnen, warum nicht auch mal eine Plätzchenkönigin?“ Die Marktbeschicker waren von dieser Idee durchweg angetan und so machte sich Städtgen mit Unterstützung seiner „Assistentin“ Mara Löhr an die Arbeit. Als Schirmherrin konnte er rasch die Vorsitzende der Villmarer Landfrauen, Gabriele Fluck, gewinnen, die sich ebenfalls begeistert von der außergewöhnlichen Idee zeigte.

Die Werbemaschine rollte an und nach Ankündigungen in der heimischen Presse, bis hin zu Berichten in verschiedenen Radiosendern, hatten am Samstagnachmittag ein Dutzend versierte Hobbybäckerinnen und –bäcker – tatsächlich waren unter den Anwärtern auf den Titel auch zwei Herren – ihre Spritzgebäck-Kreationen in der Aumenauer Brunnenapotheke abgegeben. Dort fand auch die Verkostung durch die 10-köpfige Jury, bestehend aus Sigrid Bader, Inge Bihrenbrodt, Beate Kramer, Dorothea Schmidt, Renate Lämmer, Wolfgang Zanner, David Ansorge, Jochen Schmidt und Robin Klöppel, statt. Die Plätzchenfachleute beurteilten die vielfältigen Backwerke nach Aussehen, Konsistenz und natürlich Geschmack auf einer Skala von 1 bis 10. Dabei wurde der optische Eindruck mit 30 %, die Konsistenz mit 20 % und schlussendlich der Geschmack mit 50 % gewichtet. Die Beurteilung erfolgte selbstverständlich anonym. Jurymitglied Jochen Schmidt: „Die Kreationen haben sehr variiert, aber alle richtig gut geschmeckt und es hat großen Spaß gemacht.“

Als am Sonntagnachmittag dann endlich die Krönung anstand, hatten sich zahlreiche Aumenauer, aber auch viele auswärtige Besucher, auf dem Aumenauer Weihnachtsmarkt versammelt und warteten gespannt auf das Ergebnis. Nach den Grußworten der Schirmherrin übergab Mara Löhr zunächst nacheinander die verschlossenen Umschläge mit den Plätzen vier bis zwei an Andreas Städtgen, der die Siegerehrung gekonnt moderierte. Platz vier belegte Fabienne Folk, den dritten Rang konnte Sabrina Kießler für sich entscheiden. Ihre Plätzchen waren übrigens von weit her angereist – die Drittplatzierte wohnt in Rodgau.

Beim nächsten Umschlag war es dann soweit – ein Mann erklomm das Ehrenpodest! Unter donnerndem Applaus holte sich Matthias Hott seinen Preis für den zweiten Platz ab. Sein Spritzgebäck war nur ganz knapp hinter den bestplatzierten Plätzchen gelandet und so wurde Hott, der nach eigenen Angaben gerne kocht und backt und sich den Spaß einer Teilnahme nicht nehmen lassen wollte, zumindest Plätzchenprinz.

Alle Platzierten erhielten neben Jubel und Applaus eine Urkunde sowie den Plätzchenausstecher am Bande. Die Damen durften sich zusätzlich über eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft bei den Landfrauen freuen, der Plätzchenprinz nahm diesen Preis für seine Ehefrau entgegen.

Die Spannung stieg und endlich war es soweit: Andreas Städtgen nahm den Umschlag entgegen und verkündete „Die erste Aumenauer Plätzchenkönigin heißt – Susanne Wolf.“ Unter dem aufbrandenden Jubel bestieg Ihre Majestät Susanne I. das Podest – allerdings nicht alleine. Die Aumenauer Plätzchenkönigin hatte ihre Tante Erika Hainz dabei und verkündete: „Diesen Titel müsste ich eigentlich mit meiner Tante teilen, denn das Rezept für das Spritzgebäck habe ist von ihr.“ Die beiden ernteten donnernden Applaus und die Zuschauer jubelten ihnen begeistert zu. Alle Anwesenden waren sich einig: Das war ein tolles Event und sollte unbedingt im nächsten Jahr wiederholt werden.

Aber das sollte kein Problem sein. Auch Andreas Städtgen zeigte sich überwältigt von der positiven Resonanz und dem Erfolg dieses einzigartigen Wettbewerbs und versprach: „Das werden wir im nächsten Jahr sicher wiederholen“.

Übrigens wurde die Krönung der ersten Aumenauer Plätzchenkönigin am nächsten Tag hessenweit im Radio bejubelt und auch die Berichte in den heimischen Tageszeitungen feierten das originelle Aumenauer Event gebührend.

Und für alle, die die Siegerplätzchen nachbacken wollen, hier das Originalrezept von Erika Hainz:

Man nehme 500 g Mehl, 250 g Zucker, 250 g Butter sowie 5 Eigelb. Und das Wichtigste: Die Plätzchen müssen durch den Fleischwolf gedreht werden, nur dann werden sie genauso gut wie das Gebäck der ersten Aumenauer Plätzchenkönigin!

Strahlende Siegerin, Erste Aumenauer Plätzchenkönigin Susanne I, Susanne Wolf

Strahlende Siegerin, Erste Aumenauer Plätzchenkönigin Susanne I, Susanne Wolf

 

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