Freizeit- und Wanderkarte Villmar

„Villmarer Fahne“ wieder erhältlich

Generationenhilfe Villmar

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Vorhersage für 29.04.2017

1250-jahre-aumenau

St. Matthias bietet wieder Ausflugsfahrten an

 Der Ortsverein „St. Matthias“ der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) beginnt am Donnerstag, dem 4. Mai, Abfahrt 13 Uhr, mit seinen mittlerweile traditionellen Ausflügen im Sommerhalbjahr. Das Offenbacher Leder- und Schuhmuseum steht als erstes auf dem Programm. In einer Führung wird den Besuchern die Geschichte der Lederverarbeitung nähergebracht. Auch wird wieder die Möglichkeit zum Kaffeetrinken und später zum Abendessen geboten. Die Rückkehr in Villmar ist für 21 Uhr vorgesehen.

Der Fahrpreis beträgt unverändert für KAB-Mitglieder zwölf, für Nichtmitglieder 15 Euro und ist beim Einstieg in den Bus – Rathausecke oder Loretokapelle – zu entrichten. Eintrittsgelder bzw. Kosten für Verpflegung sind darin nicht enthalten. Der Fahrpreis wird auch bei kurzfristiger Absage ab zwei Tage vor Reisebeginn fällig.

Anmeldungen sind telefonisch erbeten an Iris und Raimund Friedrich unter (06482) 1834 oder 0177/7886346.                                                    

Solidaritätsbekundungen für Familie Gashi

Villmar (jw). Dutzende Eltern, Kinder, Lehrer, Freunde, Mitglieder des Helferkreises, Pfarrer und Bürgermeister haben mit Plakaten und in Interviews Reportern der Hessenschau gezeigt: „Familie Gashi gehört nach Deutschland“.

Keine drei Stunden, nachdem Sebastian Scheiber vom Hessenfernsehen sein Kommen in Begleitung eines Hörfunkteams angekündigt hatte, versammelten sich vor allem die Schulkameraden und Eltern der von Abschiebung betroffenen Elvedin (9), Eldin und Eldina (7) und ihrer kleinen Schwester Ajla (3) am Vereinsheim der Leichtathletikfreunde zur Solidaritätskundgebung. „Was für eine tolle engagierte Elternschaft“, sagte Lehrerin Beate Hepp stolz. Ebenfalls sichtlich ergriffen nahmen die Eltern Erdan und Azra Gashi gegenüber den Hessenreportern Stellung zu dem, was sie seit Wochen fürchten. Die Behörden haben sie aufgefordert, ihre freiwillige Ausreise vorzubereiten. Sie haben sich inzwischen beim bosnischen Konsulat in Frankfurt um die notwendigen Papiere gekümmert, sonst droht der unverhoffte Polizeieinsatz.

Dabei hoffen Gashis immer noch, dass sie nach fast sieben Jahren erfolgreicher Integration bleiben können. „Villmar ist Heimat“ und „Sie gehören zu uns“ steht auf den Plakaten. „Ich schlafe nachts kaum noch!“, sagt Erdan in die Kamera und steht doch pünktlich auf, um zur Arbeit zu fahren, die seine Familie zu 100% ernährt. Eine Bedingung für ein Bleiberecht, eine andere: die deutsche Sprache beherrschen. Tun sie, und die Kinder sprechen nach Jahren in Kindergarten und Schule sogar akzentfrei deutsch. Balkanländer gelten als sichere Herkunftsländer, Bosnien war es für die dort diskriminierten „Roma“ eigentlich nie. Und für die Kinder sowieso ein unbekanntes, fremdes Land. Angelika Guidry, Vorsitzende des Villmarer Helferkreises, sagte an die Adresse der politischen Entscheidungsträger: „Herr Innenminister (Peter Beuth, CDU), bitte sehen Sie nicht einen Erfolg Ihrer Politik in der Zahl der ‚freiwilligen Rückkehrer‘, sondern in der Zahl menschlicher Entscheidungen für ein dauerhaftes Bleiberecht integrierter liebenswerter Neubürger.“

Fotos (Weil):

Solidaritätsbekundung für die Familie Gashi

Hessenschau-Reporter interviewen die Familie Gashi

 

Amtliche Bekanntmachungen aus dem Rathaus

Folgende Bekanntmachungen:

Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 20.04.2017

Gemeinsame Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses und Bau- und Umweltausschusses am 27.04.2017