Freizeit- und Wanderkarte Villmar

„Villmarer Fahne“ wieder erhältlich

Generationenhilfe Villmar

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1250-jahre-aumenau

Kurzer Überblick über die Geschichte Seelbachs

In der Schenkungsurkunde aus dem Jahr 1053, mit der Kaiser Heinrich III. seinen Hof Villmar samt der dazugehörigen Kirche und sonstigem Zubehör der Abtei St. Eucharias in Trier schenkte, wird „Selebach“ durch einen späteren Nachtrag der Abtei erstmals erwähnt.

Diese Einfügung gibt jedoch nicht den Rechtszustand, sondern lediglich den Besitzanspruch der Abtei wieder.

In einer auf das Jahr 1154 datierten Urkunde erkennt Erzbischof Hillin von Trier den Besitzanspruch an. Weil in einer Urkunde von 1154 auch das Trierer Domkapitel seine Zustimmung zu diesem Rechtsgeschäft gab, kann das Jahr 1154 It. Hess. Hauptstaatsarchiv als erste urkundliche Erwähnung Seelbachs angenommen werden.

Seelbach, erstmals als „Selebach“ und später auch als „Salbach“ erwähnt, entstand aus einem bedeutenden fränkischen Herrenhof. Obwohl in der Nacht vom 29. auf den 30. August 1873 fast völlig abgebrannt, blieb es bis ins 20. Jahrhundert ein wohlhabendes Bauerndorf mit einem drei Dörfer (Aumenau und Falkenbach) umfassenden Kirchspiel.