UFBL kritisiert ideenlose Absage: Weihnachtsmarkt soll stattfinden

Die Mandatsträger der UFBL aus der Kerngemeinde Villmar Roland Thoms, Axel Dornoff und der Beigeordnete Ulrich Aumüller kritisieren die kurzfristige  Absage des Weihnachtsmarktes durch die Gemeindeverwaltung, sprich dem  Bürgermeister. Obwohl für aufmerksame Betrachter schon sehr lange zweifelhaft gewesen sei, dass der Rathausplatz wegen der Großbaustelle hierfür genutzt werden kann, wurden keine frühzeitigen  Überlegungen für eine Standortverlagerung  angestellt. Einem Schnellschuss gleich ist der beliebte Markt dann gestern abgesagt worden. Die Gründe, insbesondere wieso der auch während der Baustelle für die Kirmes genutzte Platz „Alter Schulhof“  nicht dafür genutzt werden kann, überzeugen die UFBL- Gemeindepolitiker nicht. Des Weiteren gäbe es noch zahlreiche andere Standorte die ergebnisorientiert geprüft werden müssten z.B. auch im Bereich  des Pfarrhofes, Pfarrgarten, Peter-Paul Straße und  weitere schon öffentlich diskutierte Areale. Das Gremium Gemeindevorstand sei überhaupt nicht mit der falschen Entscheidung befasst gewesen.  Fest stehe, dass die  Ideenlosigkeit im Rathaus hiermit ihren aktuellen Höhepunkt angenommen habe.

Die Mandatsträger fordern die Absage sofort zu revidieren und  nach vernünftigen Lösungen zu suchen so dass der Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr stattfinden könne. Noch ist Zeit genug !

Finale Lösung für Villmarer Lahn-Radweg R7 angemahnt-nicht weiter “Geld in die Lahn werfen“

Die Villmarer Mandatsträger der UFBL, die Gemeindevertreter Roland Thoms, Axel Dornoff und Vorstandsmitglied Ulrich Aumüller haben beim Gemeindevorstand auf den nach ihrer Einschätzung unverantwortlichen Einsatz eines wassergebundenen Belags, der nach Regen regelmäßig Auswaschungen ausweist, die Grund für zahlreiche Radunfälle seien, hingewiesen. Anfang Juni war wieder ein Radfahrer aus Runkel deshalb gestürzt und hatte sich die Schulter verletzt. Sein E-Bike trug ebenfalls einen erheblichen Schaden davon. Dies nahmen die Mandatsträger nun zum Anlaß, für ihren Vorstoß. Dieser Zustand bestehe nun schon seit Jahren, die Kenntnis darüber auch. Man vermag zwar nicht die juristischen Konsequenz zu beurteilen, heißt es in dem Schreiben „wenn wirklich mal ein schwerer Unfall z.B. mit Querschnittslähmung erfolgen sollte“, Fakt sei aber, dass wegen der wassergebunden Decke regelmäßig Menschen gefährdet werden, was durch ein Asphaltierung abgestellt werden könnte. Allen sei bekannt, dass dieser Zustand das Ergebnis eines Kompromisses mit den Naturschutzverbänden sei, um diesen Radweg zu realisieren. Man bezweifele allerdings, ob die Güterabwägung „Unversehrtheit des Radfahrers kontra Natur“, die sich im Handeln der Gemeinde seit Jahren niederschlage, vor Gericht bestand haben würde, gerade vor dem Hintergrund der dort über die Jahre erfolgten Unfälle. Alle drei halten dies für unverantwortlich und wollen mit dem Schreiben erreichen, dass der Zustand sich endlich ändert und auch dass später niemand sagen kann, er hätte nichts gewußt.“ Sie sehen dringenden Handlungsbedarf, da es ein von der Gemeinde offiziell bezeichneter Radweg sei, für den der Marktflecken die Unterhalts- und Verkehrssicherungspflicht habe.

Ganz abgesehen von dieser Problematik werde durch die zwangsweise ständige Erneuerung der wassergebunden Decke des Weges das Geld der Bürger Jahr für Jahr verschwendet-sprichwörtlich in die Lahn gespült.

UFBL-Mandatsträger aus der Kerngemeinde Villmar

Pfarrhaus als kulturelles Identifikationsobjekt Villmars mit neuer Funktion für die Allgemeinheit erhalten

Die unklare Zukunft des im Eigentum der katholischen Pfarrgemeinde  Villmar stehenden Pfarrhauses, Pfarrgarten und des ehemaligen Schwesternhauses wurde in der Öffentlichkeit bereits mehrfach thematisiert. Viele Bürger der Kerngemeinde haben ein sehr großes Interesse am Erhalt insbesondere des historischen Objektes Pfarrhaus im gepflegten Pfarrgarten und der Öffnung für die Allgemeinheit. Sogar die Gründung einer Stiftung wird in der Bevölkerung bereits diskutiert und einige Bürgerinnen und Bürger würden sich sogar finanziell beteiligen.  Falls der Verbleib und die Unterhaltung des einzigartigen Ensembles auf Dauer nicht doch in kirchlicher Trägerschaft gesichert werden kann, regen die Mandatsträger der UfBL aus dem Ortsteil Villmar, Axel Dornoff, Roland Thoms (Gemeindevertreter) und Ulrich Aumüller (Gemeindevorstand)  an, dass die Zivilgemeinde Villmar unverzüglich Gespräche mit der Eigentümerin und deren kirchlicher Aufsichtsbehörde aufnimmt. Ziel soll sein, dann möglichst schnell Konditionen für eine Übertragung an die Zivilgemeinde oder eine federführend von der Gemeinde neu zu gründende Stiftung in Erfahrung zu bringen. Zeitnah und rechtsicher sollten auch alle nur denkbaren Fördermöglichkeiten für das unter Denkmalschutz stehende Gebäude erörtert werden – immer unter der Prämisse die Gebäude möglichst für  eine Nutzung für die Allgemeinheit zu erhalten. Gerade das Pfarrhaus Villmar sei eine kulturelles Identifikationsobjekt für Villmar, dessen Bedeutung weit über die Kirchgemeinden hinaus gehe. Es stehe für das „Eigene von Villmar“ und damit gleich neben Kirche und Marmorbrücke.